Harvey Weinstein: Rauswurf aus der eigenen Firma

Hollywood-Produzent Harvey Weinstein (65) ist im Zusammenhang mit Vorwürfen angeblicher sexueller Belästigung von seinem Filmstudio, The Weinstein Company (TWC), entlassen worden.

Das berichteten die "New York Times", die "Washington Post" und der öffentliche Sender NPR in der Nacht zum Montag übereinstimmend. In einer Erklärung der TWC-Führung, die von den Medien wörtlich mitgeteilt wurde, hieß es: "Im Licht neuer Informationen, die über das Fehlverhalten von Harvey Weinstein in den vergangenen Tagen bekannt wurden, haben die Direktoren der Weinstein Company beschlossen und Harvey Weinstein entsprechend informiert, dass seine Anstellung bei der Weinstein Company mit sofortiger Wirkung beendet ist."

Oscar-Preisträgerin Meryl Streep (68) hat mit Entsetzen auf die "beschämenden Nachrichten" über angebliche sexuelle Übergriffe des Hollywoodmoguls Harvey Weinstein (65) reagiert. "Die furchtlosen Frauen, die ihre Stimmen erhoben haben, um diesen Missbrauch zu enthüllen, sind unsere Heldinnen", sagte die Schauspielerin.

Quelle: dpa

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Die Britin Judi Dench offerierte in einem Statement «Unterstützung von ganzem Herzen» für diejenigen, die sich über das Verhalten des Produzenten beschwert haben. Weinstein habe ihre Karriere in den vergangenen 20 Jahren gefördert. Sie sei aber "komplett ahnungslos" gewesen was die Vorwürfe angehe, die "natürlich fürchterlich" seien. Die 82-Jährige hatte 1999 einen Oscar für ihre Darstellung von Elizabeth I. im von Weinstein produzierten Film "Shakespeare in Love" erhalten.

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