Maroon 5 - Overexposed

02.07.2012
Maroon 5 - Overexposed | Foto: dpa

Frontmann Adam Levine macht keinen Hehl daraus, dass der Titel des neuen Albums seiner Band genau genommen ein Insiderwitz ist, ein kleiner Seitenhieb, der darauf anspielt, dass der Name Maroon 5 zuletzt so gut wie omnipräsent war in den Medien, denn immerhin brillierte der Sänger in der NBC-Show „The Voice“ als Mentor, während ihre Auskopplung „Moves Like Jagger“, eine der erfolgreichsten Download-Singles der Musikgeschichte, letztes Jahr in stolzen 18 Ländern die Charts dominiert hatte (#2 in Deutschland, #2 in UK, #1 in den Staaten). „Wir wollen damit also ungefähr sagen: ‘Okay, wir haben schon verstanden, das ist einfach zu viel Präsenz, das ist einfach die Überdosis’“, sagt ein lachender Levine. „Im Grunde genommen ist der Titel also bloß das, was früher oder später einfach gesagt werden muss. Wir haben uns halt gedacht, dass es besser ist, wenn wir dieses Statement vorwegnehmen.“

"Overexposed" ist das Album, dass „am meisten und am wenigsten nach Maroon 5 klingt", sagt Frontmann Adam Levine. "Einerseits schwingen da schon noch viele Sachen mit, die man von uns kennt, aber zugleich verweisen diese Songs auf etwas vollkommen Neues“, so sein Kommentar. „Am wichtigsten ist dabei, dass wir mit diesem Album sagen wollen, dass man sich immer wieder selbst herausfordern sollte, sich also stets trauen sollte, noch diesen einen entscheidenden Schritt weiter zu gehen. Und ruhig auch mal dahin, wo es sich zunächst etwas ungemütlich anfühlt.“

Schau dir hier das Musikvideo zu "Payphone" an!

 

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