Das steckt hinter dem Disneybounding-Trend

Mit der neuen Art von Cosplay werden Verkleidungen alltagstauglich.

Foto: Instagram.com/lexis_ryan

Der Hype um Disneycharaktere scheint nicht abzunehmen. Mit Disneybounding eröffnet sich nun eine neue, spannende Art des Kostümierens. Es geht dabei nicht um die orginalgetreue Darstellung einer Figur. Stattdessen versucht man, sich mit normaler Kleidung so gut wie möglich in einen fiktiven Disneycharakter zu verwandeln. 

Woher kommt der Trend?

Disneybounding gibt es schon seit 2012. Damals wurde der Begriff vor allem durch den gleichnamigen Tumblr-Blog geprägt. Es ging anfangs um das Nachempfinden von Disneycharakteren.

In Disney-Freizeitparks ist es allerdings mittlerweile jedem Besucher über 14 Jahren verboten, sich als Disneyfigur zu verkleiden. Nur die Mitarbeiter sollen kostümiert auftreten. Deshalb musste eine neue Idee her: Das Verkleiden, ohne verkleidet zu sein. 

Wie funktioniert Disneybounding?

  • Du überlegst dir, welchen Disneycharakter Du mit einem Outfit wiederspiegeln möchtest.
  • Dann suchst Du ein Bild des auserwählten Charakters. Es geht vor allem um das Farbschema, für das die Figur bekannt ist. 
  • Im nächsten Schritt geht es an den eigenen Kleiderschrank. Mit vorhandenen Teilen stellst Du Dir ein Outfit zusammen, das an Farbe und Stil des fiktiven Charakters erinnert.
  • Nun kommen Accessoires hinzu. Damit kannst Du besondere Akzente setzen.
  • Zu guter Letzt fehlt nur noch die passende Frisur und ein Make-up, um die Figur stilecht zu repräsentieren. 

Hier kannst Du Inspirationen sammeln:

LeFou und Gaston ("Die Schöne und das Biest"):

Mr. Smee ("Peter Pan"):

Mr. Smee in weiblicher Form:

Hei Hei ("Moana"):

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