Wer hat jetzt schon Weihnachtsgebäck gekauft?

Gerade erst hat der Herbst den Sommer abgelöst und in den Läden stehen schon Lebkuchen, Spekulatius und Co. Doch es sind noch 100 Tage bis Weihnachten!

Quelle: dpa

Draußen fallen gerade erst de ersten Blätter, drinnen erinnern süßliche Düfte an Weihnachten. Die Lebkuchenfabriken haben längst mit ihrer Produktion begonnen und in den Lebensmittelläden stehen schon die ersten Weihnachtsartikel.

 

 "Wir beobachten, dass die Nachfrage da ist", begründete ein Sprecher des Discounters Aldi Nord das frühzeitige Angebot. Viele Kunden warteten bereits auf das Weihnachtsgebäck und erkundigten sich danach in den Läden, hieß es bei dem Mülheimer Schwesterunternehmen Aldi Süd.

Vor allem der Heißhunger auf Lebkuchen sei zum Saisonstart in der Regel besonders groß, so dass der September der umsatzstärkste Monat für das Traditionsgebäck sei, berichtete ein Sprecher des Aachener Lebkuchenherstellers Lambertz. Auch eher warme Temperaturen wie im Herbst 2016 minderten dabei die Nachfrage nicht. Darüber hinaus verteilten sich die Umsätze in den Monaten Oktober, November und Dezember fast gleichmäßig.

 

Lediglich auf Adventskalender und klassische Schokoladenfiguren wie Nikoläuse müssten die Verbraucher noch einige Wochen warten, hieß es bei der Supermarktkette Rewe. Dabei sei der Saisonstart für das Weihnachtsgebäck in den vergangenen Jahren nicht immer weiter nach vorne verschoben worden.

Nach einer vom Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie vorgelegten Statistik liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an den Leckereien derzeit in Deutschland bei knapp einem Kilogramm pro Jahr. Als Favorit der Verbraucher liegt dabei der Lebkuchen mit einem Anteil am Gesamtabsatz von 38 Prozent deutlich vorn. Mit jeweils 21 Prozent teilen sich Spekulatius und Stollen den zweiten Rang, während Dominosteine mit elf Prozent auf dem dritten Platz landen.

Quelle. jal/dpa/BDSI

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