Andreas Knieriem ist der Berliner des Jahres 2017

Die Jury für den Berliner des Jahres hat sich für Andreas Knieriem, Direktor von Zoo und Tierpark, entschieden, weil er in hohem Maße Kompetenz und eine positive Ausstrahlung verkörpert.

Unter seiner Ägide werden Zoo und Tierpark zu zeitgemäßen Anlagen umgebaut, die den Besuchern viele Attraktionen und mehr Service bieten. Gleichzeitig achtet der Direktor darauf, den Lebensraum der Tiere weitgehend natürlich zu gestalten und legt Wert auf den Artenschutz.

Knieriem hat dafür gesorgt, dass im Zoo jetzt wieder ein Panda-Pärchen zu Hause ist. Dafür musste er jahrelang hartnäckig verhandeln und diplomatisches Geschick beweisen. Nun verfügt der Zoo über einen Publikumsmagneten mit internationaler Strahlkraft. Und der Panda-Garten ist so schön geworden, dass er für den weltweit beachteten "Giant Panda Award" nominiert wurde. Noch wichtiger aber: Der sympathische Chef hat Zoo und Tierpark wieder zu lebendigen und wichtigen Orten der Stadt gemacht, auf die die Berliner stolz sind.

Und sie kamen in die engere Auswahl

Die Jury von Berliner Morgenpost und 104.6 RTL hat sich ihre Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir stellen Ihnen hier in alphabetischer Reihenfolge neun Persönlichkeiten vor, die 2017 Großes geleistet haben und die die Juroren ebenfalls in die Top Ten aufgenommen hatten. Wir bedanken uns bei allen Lesern und Hörern, die uns in den vergangenen Wochen viele Vorschläge geschickt und interessante Kandidaten für den Ehrentitel genannt haben.

Ateş, Seyran (54), Rechtsanwältin. Sie eröffnete 2017 die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee, die für einen liberalen Islam steht und in der Frauen und Männer gemeinsam beten dürfen.

Fitzek, Sebastian (46), Autor. Auch sein jüngster Psychothriller „Flugangst 7A“ setzte sich an die Spitze der Bestsellerlisten. Verfilmt wurde im letzten Jahr das Buch „Das Joshua Profil“.

Giffey, Franziska (39), Bezirksbürgermeisterin von Neukölln (SPD). Sie will das Image des Bezirks verbessern und geht konsequent gegen Vermüllung und Straßenkriminalität vor.

Pechstein, Claudia (45), Eisschnellläuferin. Die Ausnahmesportlerin wurde bei der WM Zweite über 5000 Meter, holte sich zwei Weltcupsiege und qualifizierte sich auch für Olympia 2018.

Puhl, Dieter (60), Leiter der Bahnhofsmission am Zoo. Mit der Mission, dem Hygienecenter und dem geplanten Beratungszentrum setzt er Maßstäbe für die Obdachlosenhilfe.

Siggelkow, Bernd (53), Theologe. Sein christliches Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ ist Zuflucht für viele Mädchen und Jungen, die von ihren Eltern vernachlässigt werden.

Weber, Roland (51), Opferbeauftragter des Landes Berlin. Der Rechtsanwalt kümmert sich intensiv und behutsam um die Opfer des Terroranschlags am Breitscheidplatz und ihre Angehörigen.

Westheider, Ortrud (53), Kunsthistorikerin. Sie leitet das Museum Barberini in Potsdam und sorgte für ein erfolgreiches erstes Jahr. Die Ausstellungen sind spannende Publikumsmagneten.

Yücel, Deniz (44), Journalist. Der Korrespondent der Welt- N24-Gruppe sitzt seit mehr als 300 Tagen in Untersuchungshaft. Er kritisierte die Einschränkung der Pressefreiheit in der Türkei.

Die Gewinner 2004-2016

Im Dezember 1996 kam er als 19-Jähriger aus Ungarn nach Berlin, wurde Rekordspieler des Vereins. 20 Jahre später ist Dardai immer noch da. Als Cheftrainer hat er die Blau-Weißen in die Nähe der Champions-League-Plätze geführt. Dafür zeichnet ihn die Jury von Berliner Morgenpost und 104.6 RTL als "Berliner des Jahres 2016" aus.