Blinde und Sehbehinderte testen neue Technik bei BVG

Sprechende Busse, Straßenbahnen und Haltestellen sollen Blinden und Sehbehinderten das Fahren künftig erleichtern.

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Die Berliner Verkehrsbetriebe testen auf den Linien 186 und M4 neue akustische Lösungen, wie die Senatsverwaltung für Integration am Montag mitteilte. 

Je 10 Straßenbahnen und Busse sowie 13 Haltestellen sollen bis Ende April 2018 so ausgestattet werden, dass die Fahrgäste Ansagen in Echtzeit hören können. Vor allem an Mehrfachhaltestellen werde das Bus- und Bahnfahren dadurch zuverlässiger und einfacher, hieß es. Außerdem sollen Smartphone-basierte Lösungen getestet werden.

Eine Gruppe aus blinden, sehbehinderten und sehenden BVG-Kunden soll die Technik ein Jahr lang ausprobieren. Eine Firma wird laut BVG diese Phase wissenschaftlich begleiten und am Ende auch die Wirtschaftlichkeit prüfen.