Das musst du ab dem neuen Jahr beachten

Wo bekommen ich 2018 mehr Geld und wo muss ich kräftig draufzahlen? Wir haben die wichtigsten Neuerungen zum Jahreswechsel in einer Übersicht zusammengetragen.

Ab 2018 gelten einige Erneuerungen. | Foto: dpa

Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung in Berlin

Eltern von Kindern ab einem Jahr haben das Recht auf sieben Stunden Tagesbetreuung ihrer Kleinen in einer Krippe oder Kita. Außerdem wir die Höhe der Zusatzbeiträge begrenzt.

Das dritte Geschlecht

Bis zum Ende 2018 muss neben "männlich" und "weiblich" noch etwa "inter", "divers" oder eine andere Bezeichung in das Gesetz mit aufgenommen werden.

Erhöhung der Hartz-IV-Sätze

Der monatliche Regelsatz erhöht sich von 409 Euro auf 416 Euro - bei Paaren von 368 Euro auf 374 Euro pro Partner.

Änderungen bei der Rente

Die Beiträge zur gesetzlichen Rente sollen zum Jahreswechsel von derzeit 18,7 Prozent auf 18,6 Prozent sinken. Außerdem könnten die Rentenbezüge ab dem 1. Juli um drei Prozent steigen. Eine endgültige Entscheidung gibt es im Frühjahr. 

500-Euro-Schein fällt weg

Ab dem Jahresende wird der 500-euro-Schein nicht mehr ausgegeben. Nach und nach wird er also verschwinden. Aber mal ehrlich: Wer hatte auch schon jemals mal einen in der Hand?

Mehr Kindergeld

Das Kindergeld wird ab 2018 um weitere 2 Euro je Kind und Monat angehoben. Das Kindergeld für das erste und das zweite Kind beträgt damit monatlich jeweils 194 Euro.

Keine Kreditkartengebühren bei Online-Einkäufen

Endlich gibt es eine weitere bequeme Bezahlmethode für Deinen Online-Einkauf. Ab dem 13. Januar sind gesonderte Gebühren für Kreditkartenzahlungen nicht mehr zulässig.

Kein Geoblocking mehr im Ausland

Bei Streamingdiensten, wie Netflix, Amazon, iTunes oder Sky Go kannst Du Filme, Musik und Videospiele ab dem neuen Jahr auch im ausland genießen. Zusätzliche Gebühren dürfen nicht mehr erhoben werden.

Mindestlohn ohne Ausnahmen

Seit 2017 gilt eine Übergangsfrist für den Mindestlohn in Betrieben. ab 2018 gilt er ausnahmslos in allen Branchen.

Neue intelligente Stromzähler

Stromzähler, die übers Internet mit den Netzbetreibern verbunden sind – sogenannte Smart Meter, sind ab 2018 Pflicht. Eigentlich schreibt das Gesetz bereits ein Inkrafttreten seit 2017 vor - doch die Technik ist noch nicht überall eingebaut. Außerdem kann es zu einer Strompreiserhöhung kommen. Tipp: Preise und Anbieter vergleichen!