Das richtete Sturmtief "Christoph" am Samstag an!

Unmittelbar vor Frühlingsbeginn hat am Wochenende eine Sturmfront über Berlin für zahlreiche Schäden gesorgt. Wegen Sturmböen mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 100 Stundenkilometern rief die Feuerwehr am Samstagmittag den Ausnahmezustand aus.

Innerhalb von vier Stunden mussten die Einsatzkräfte mehr als 350 Mal ausrücken. Umgestürzte Bäume und abgerissene Zweige blockierten immer wieder Straßen, die S-Bahn war auf mehreren Linien vorübergehend unterbrochen. Verletzte gab es nicht. Schuld war das Sturmtief Christoph, das mit heftigen Böen vor allem über den Nordosten Deutschlands fegte. Am Flughafen Berlin-Schönefeld zeigten die Messgeräte 102 km/h an. Am späten Nachmittag flaute der Wind ab.

Im Spandauer Ortsteil Staaken drohte laut Feuerwehr ein großer Baum auf ein Einfamilienhaus zu stürzen. Er konnte jedoch rechtzeitig gesichert werden. Am Boulevard unter den Linden mussten ein Feuerwehrkran und die Höhenrettung helfen, losgerissene Strompaneele wieder zu befestigen.

Quelle: dpa

Quelle: dpa

Quelle: dpa

Quelle: dpa

Diese Seite teilen: