Emotionales Benefizkonzert gegen den Terror

Auf dem Benefizkonzert "One Love Manchester" kamen 50.000 Fans mit der Sängerin Ariana Grande zusammen und feierten mit vielen anderen Superstars eine große Musikparty.

Pop-Sängerin Ariana Grande kehrte zwei Wochen nach dem islamistischen Anschlag, bei dem nach ihrem Konzert 22 Menschen ihr Leben verloren haben, für ein Benefizkonzert nach Manchester zurück. Doch der Pop-Star kam nicht allein: Musik-Kollegen wie Justin Bieber, Miley Cyrus, Pharrell Williams, Katy Perry, Robbie Williams und viele mehr feierten mit den 50.000 Fans.

Zusammen setzten sie mit ihrer ausgelassenen Stimmung und ihrem Zusammenkommen ein Zeichen gegen den Terror. Und die Fans feierten mit: Viele trugen T-Shirts mit dem Motto des Konzerts "One Love Manchester" oder mit Sprüchen wie "We Stand Together".

Dabei war es nicht einmal 24 Stunden her, dass drei Attentäter in London mit einem Lieferwagen und Messern sieben Menschen getötet und rund 50 verletzt hatten. Die 23-Jährige entschloss sich dennoch für dieses Benefizkonzert und viele Stars folgten ihrem Ruf: Neben den Teenie-Idolen Cyrus, Bieber und Katy Perry performten auch Bands wie Coldplay und Take That. 

Schon früh während des Konzerts sorgte Robbie Williams mit dem "Angels" den ersten Gänsehautmoment des Abends, als die Menge in die Ballade mit einstimmten und viele Zuschauer Schilder mit der Aufschrift "Für unsere Engel" hochhielten.

Auch Ariana Grande selbst rührte viele Fans zu tränen. Zusammen mit dem Chor der Parrs Wood High School singt die US-Sängerin ihren Hit "My Everything" und ihr standen während des gemeinsamen Auftritts sichtlich die Tränen in den Augen.

Konzert ein voller Erfolg!

Im Internet gab es so gut wie keine negative Kritik, sondern fast nur Lob und Anerkennung für die Veranstaltung, mit der auch Spenden für die Terroropfer von Manchester gesammelt wurden. Zeitweise verfolgten deutlich mehr als 600 000 Menschen den Live-Stream bei YouTube, zusammen mit den Übertragungen bei anderen sozialen Netzwerken und etlichen Fernsehsendern auf der ganzen Welt dürften zig Millionen Menschen live zugeschaut haben.

Quelle: pke / dpa

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