Fußball auf höchstem Niveau: RB Leipzig gegen den FC Bayern

Für den FC Bayern war es nicht irgendein Sieg in der zweiten Runde des DFB-Pokals. Es war spürbar: Gegner Leipzig ist schon jetzt ein Rivale auf höchstem Niveau - sogar in Unterzahl.

Es war ein mitreißendes 5:4-Spiel von Bayern München gegen RB Leipzig. 120 Minuten, denen es nie an Dramatik und Rasanz mangelte, und selbst in den Pausen und danach die Gemüter in Rage waren. Dass Referee Felix Zwayer den Leipzigern in der 34. Minute einen Elfmeter zu- und dann wieder aberkannte und nach der Pause Naby Keita wegen wiederholten Foulspiels in einer sehr körperlichen und intensiv geführten Parte vom Platz stellte, sorgte bei Hasenhüttl für Unmut und Unverständnis.

Für einen Lacher im Netz sorgte RB-Sportdirektor Ralf Rangnick, der in der Pause wutentbrannt aufs Feld stürmte und das Schiedsrichtergespann per Videobeweis auf dem Smartphone belehren wollte.

Einen Elfmeter bekam Leipzig dann doch. Doch Bayern konnte fünf Minuten später wieder ausgleichen. Der Pechvogel des Abends war Timo Werner. Der verschoss den letzten der fünf RB-Elfmeter in der Entscheidung. Danach feierten die Bayern als hätten sie das Tripple jetzt schon gewonnen. 

Am Samstag treffen die zwei Giganten schon wieder aufeinander. Um 18.30 Uhr spielen sie in der Bundesliga um eine mögliche Tabellenspitze. Je nachdem, wie Mitanwärter Dortmund in Hannover abschneidet.

Foto: dpa

Quelle: dpa / YouTube / Twitter

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