Rapper Pelham zeigt sich am Abend von seiner weichen Seite

In der vierten Folge der Musik-Event-Reihe standen die Songs von Moses Pelham im Mittelpunkt.

VOX / Markus Hertrich

Der 46-Jährige ist Produzent, Autor, Rapper und Labelbetreiber, außerdem Mitbegründer des deutschsprachigen Hip-Hops und Souls.

Über sein Label 3p entdeckte und veröffentlichte Moses Pelham unter anderem Xavier Naidoo, Sabrina Setlur und Cassandra Steen und feiert seit 2001 mit seiner Band "GLASHAUS" große Erfolge. Jetzt steht das "musikalische Schwergewicht" mit seinem Repertoire im Mittelpunkt der 4. Folge "Sing meinen Song".

"Nach dieser Sendung ist mein komplettes Gangster-Image im Arsch“

"Moses Pelham ist der Godfather der urbanen deutschsprachigen Popmusik", bewundert Mark Forster seinen Kollegen. Gemeinsam mit den Gastgebern Alec Völkel und Sascha Vollmer von "The BossHoss", "Silbermond"-Frontfrau Stefanie Kloß, Lena, Michael Patrick Kelly und Gentleman wagt er sich an die größten Hits des Frankfurters.

Und während der Show zeigte sich dann auch der Rapper von seiner weichen Seite.  "Das Problem ist, dass nach dieser Sendung mein komplettes Gangster-Image im Arsch ist", scherzt er.

Diese Songs von Lena hörten die Zuschauer gestern beim Tauschkonzert:

  • The BossHoss - Höha, schnella, weita
  • Stefanie Kloß - Eigentlich gut
  • Michael Patrick Kelly - Führ mich ans Licht
  • Moses Pelham mit Cassandra Steen/"GLASHAUS" - Gegen den Strom
  • Gentleman - Mos Lied
  • Lena - Du liebst mich nicht
  • Mark Forster - Was immer es ist

Quelle: VOX / Markus Hertrich

"Es gibt ein paar Platten von dir, ohne die ich heute sicher nicht hier wäre."

Besonders gerührt war Moses von Mark Forsters Auftritt. Dieser betrat als letzter die Bühne in Afrika un verriet, dass die Werke von Moses Pelham den Popsänger bereits in jungen Jahren inspiriert und beeinflusst haben: "Als ich auf der Suche nach deutschem Soul und ernstgemeinter Popmusik war, hast du mir das gegeben. Es gibt ein paar Platten von dir, ohne die ich heute sicher nicht hier wäre."

Mit Pelhams Song "Was immer es ist" hat Forster dann alle umgehauen – vor allem Moses Pelham selbst. "Du hast den Song direkt geforstert. Er hat das Ding so sehr zu seinem eigenen Stück gemacht, Wahnsinn!", sagte er beigeistert.

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