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Arno Müller über seinen Umzug vom Haus in die Wohnung.

Diesen Monat ist es soweit. Ich ziehe um - vom Haus in die Wohnung. Meine Frau und ich freuen uns aufs Verkleinern und Entschlacken.

Jeder Hausbesitzer kennt zwar das Freiheitsgefühl. Großzügiger Schnitt der Zimmer, eigener Garten, Büro, Gästezimmer.

Aber auch die Verpflichtungen, die dahinter stecken. Während meine "Noch-Nachbarn" im nächsten Frühling ihren Garten pflegen, kann ich mit meiner Frau die Wohnungstür zuziehen, das Wetter genießen und das erste Eis essen. Darauf freuen wir uns jetzt schon.

Gerade plane ich mit Antje unser neues Schlafzimmer. Einrichten macht mir übrigens viel Spaß. Ich gehöre nicht zu den Männern, die Möbelläden meiden. Als "Hobby-Innenarchitekt" habe ich einige Experten-Tipps gelesen. Man soll keine wuchtigen Möbel ins Schlafzimmer stellen. Eine große Schrankwand im Schlafzimmer verenge den Raum und wirke sich angeblich auf das Unterbewusstsein im Schlaf aus.

Wobei ich das nicht ganz verstehe - wenn ich schlafe, habe ich die Augen geschlossen, da sehe ich sie doch nicht. Tipp Nummer 2: Nicht zu viele Accessoires im Schlafzimmer. Es sollte puristisch und klar eingerichtet sein - weniger ist mehr. Das finde ich gut - bei weniger Accessoires muss man auch weniger abstauben. Dritter und letzter Tipp: Kein Fernseher, kein Laptop, kein Tablet oder Handy im Schlafzimmer. Das blaue Licht auf den Geräten lässt uns schlechter schlafen. Aber gehört ein Fernseher nicht heutzutage fest zum Schlafzimmer wie das Kopfkissen? Die einen sagen, ein Fernseher im Schlafzimmer zerstört die Romantik. Aber es gibt doch nichts schöneres, als eine Folge der aktuellen Lieblingsserie im Bett zu gucken, mit Sleep-Time-Funktion. Und dann irgendwann zufrieden einzuschlafen. Aber auch das gehört zur Wahrheit: Am nächsten Morgen die Fernbedienung zwischen Bettdecke, Kissen und Laken zu suchen.

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