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Arno über die letzten Momente vor Stars for Free 2019.

Ich muss sagen: Ich gebe es ja nur ungern zu – aber so langsam werde ich tatsächlich etwas nervös. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Mega Event Stars for Free 2019 in der Parkbühne Wuhlheide hier in Berlin. Und auch wenn mir das immer kein Mensch und schon gar nicht meine Kollegen glauben möchten – aber NATÜRLICH treibt mir so ein Mega-Konzert noch den Puls ordentlich nach oben. Wäre ja auch merkwürdig, wenn nicht, oder? Immerhin feiern da rund 17.000 Menschen vor der Bühne und die größten Music-Acts des Jahres performen auf der Bühne – und dazwischen bin irgendwo ich, der die Ehre hat das alles moderieren zu dürfen. Aber bitte knackig, peppig und ohne das Programm auf den Kopf zu stellen. "Sollte für Dich ja kein Problem sein" kommt dann immer von meinen Freunden. "Du als erfahrener Show-Hase schaffst das ja mit Links". Und zack – herzlich Willkommen zu einem der größten Klischees vor jedem Stars for Free: "Das kannst Du doch im Schlaf, Arno". Auch ich bekomme Lampenfieber.

Keine Frage, über viele Jahrzehnte hinweg eine Morgensendung zu moderieren schult einen wirklich immens – nur ist es nochmal etwas gänzlich anderes, auf einer der größten Open-Air-Bühnen Deutschlands zu stehen, auf der sonst nur Weltstars das Mikro in der Hand halten, und auf vollbesetzte Ränge zu gucken: Fans, Familien und Kids, mit großen leuchtenden Augen und einem breiten Grinsen im Gesicht. Es gibt keinen schöneren Anblick – und sowas spornt natürlich zu Höchstleistungen an. Deshalb ist mir jetzt schon klar: Wenn wir diese Woche unser jährliches Moderatoren-Briefing für Stars for Free erhalten, wird es für mich am Ende doch wieder wie am ersten Schultag: Ich werde alles mitschreiben, gut zuhören – und bloß nicht mit dem Nachbarn quatschen, denn sonst verpasst man vielleicht doch etwas. Es heißt bei mir dann immer - volle Konzentration, voller Nervenkitzel für Stars for Free – und ganz ehrlich: Ich liebe jede Sekunde davon.

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