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Arno über seine Shopping-Liebe

Meine Frau Antje hat nur stumm den Kopf geschüttelt, als ich neulich sämtliche Shopping-Errungenschaften aus Marrakesch ausgepackt habe: T-Shirts, diverse Schuhe, Pullover und hübsche Accessoires. Und die Mitbringsel für sie sind da noch nicht mit eingerechnet. Mit der Morgencrew von 104.6 RTL haben wir zwei Wochen live aus dem schönen Marokko gesendet - aus der bunten Metropole Marrakesch. Ein wunderbarer Mix aus alter Tradition und Moderne. Und die Stadt ist ein echtes Shopping-Paradies – auch für Männer wie mich. "Work hard, play hard", heißt es ja auch so schön. Meine persönliche Belohnung ist das Shoppen.

Ja, ich gebe es zu - ich schlendere auch als Mann liebend gerne durch Einkaufspassagen, Shopping-Malls und im Urlaub auch liebend gerne über Märkte oder einen Basar. Meine Freunde und Kollegen können das oft nicht verstehen und nennen mich sogar schon "Shopaholic". Aber was soll ich da noch sagen? Sie haben irgendwie auch Recht.

Ich trage sehr gerne stylische und angesagte Klamotten. Mein aktueller Lieblings-Look ist auch im Trend: Schwarze Lederjacke, kombiniert mit T-Shirt, Jeans und Sneaker. Das ist dann chic, aber trotzdem lässig.

Viele meiner Freunde werden von ihren Frauen eingekleidet, denn sonst würden die Männer jahrelang ausschließlich nur ihre beiden Lieblings-Jeans tragen. Und das vermutlich so lang, dass die Jeans irgendwann als "used Look" durchgehen könnten. Ich persönlich könnte das gar nicht. In meinem Kleiderschrank kann ich fast die komplette Farbpalette abdecken. Man glaubt ja nicht, wie viele Blautöne es bei Jeans wirklich gibt.

Es ist aber nicht so, dass ich nur an mich denke. Wenn ich mit meiner Frau Antje shoppen gehe, gucken wir auch ausgiebig nach tollen Kleidungsstücken für sie. Auch das macht mir Spaß und ich suche meiner Frau dann gerne einige Teile zum Anprobieren raus. Weil Antje selbst ein sehr gutes Gespür für Mode hat, sind wir nicht immer einer Meinung. Und sie muss doppelt so viele Kleider anprobieren. Ihre eigenen – und die, die ich rausgesucht habe. Wenn wir also einen Shopping-Tag einlegen, meinen wir auch "Tag". Ich kenne inzwischen auch sämtliche "Laden-Schluss-Melodien".

Meinen Hang zu Klamotten hat auch ein bekanntes Label bemerkt. Und so bekomme ich regelmäßig Shirts, Pullover und Jeans von Dieter Bohlens Lieblingsmarke zugeschickt. Zur Freude der 104.6 RTL Morgencrew-Hörer, die wir damit ebenfalls beschenken. Und zum Leidwesen meiner Frau, die unseren übervollen Kleiderschrank im Auge hat. Aber es muss nicht immer Marke sein. Ich trage auch viele unbekannte Firmen. Manche designen tolle, aktuelle Mode und das auch noch für wenig Geld. Da pocht mein Shopping-Herz gleich viel höher.

Irgendwie muss eine Lösung her für meinen Kleiderschrank. Er hat nicht nur seine Maximal-Größe erreicht, sondern auch seine Maximal-Kapazität.

Die Schubladen sind brechend voll, die Bügel sind alle behangen. Zum Glück gibt es ja auch auf Netflix die Serie für Organisations- und Aufräumfans: "Aufräumen mit Marie Kondo". Da erklärt Marie, wie man eben den Kleiderschrank aufräumt, aussortiert und bestmöglich den vorhandenen Platz nutzt. Meine Frau hat alle Folgen gesehen. Das heißt für mich: Mir und meinem Kleiderschrank geht es an den Kragen. Ich muss jetzt wohl einiges ausmisten. Antje Kondo ruft.

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