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Foto: Paul Zinken/dpa

Stapfen bald die Berliner Pandabären zu dritt oder sogar zu viert durch das Gehege? Der Berliner Zoo stellt sich auf Panda-Nachwuchs ein.

Die ersten Untersuchungsergebnisse von Bärin Meng Meng seien "vielversprechend", teilte der Zoo am Mittwoch mit. "Auch wenn es bei Großen Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit kommt, gehen wir bisher zu etwa 85 Prozent davon aus, dass Meng Meng tatsächlich Nachwuchs erwartet", erklärte Experte Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), das etwa Ultraschall- und Hormonuntersuchungen durchgeführt hat.

Unter anderem Meng Mengs Verhalten spricht für eine Schwangerschaft. Außerdem hat das Pandaweibchen bis zu 15 Kilo zugenommen. Eine Geburt könne Ende August, Anfang September anstehen.

Etwas unerfahren in Sachen Panda-Sex

Panda-Dame Meng Meng (6) und Männchen Jiao Qing (9) sind Leihgaben aus China und leben seit Sommer 2017 im Berliner Zoo. Im ersten Jahr erschien die verspielte Meng Meng dem Zoo noch zu jung für einen Paarungsversuch. In diesem April durften die beiden Bären dann zueinander finden. Sonst leben sie auf ihrer Anlage - wie auch in der Natur - als Einzelgänger.

Allerdings galten beide in Sachen Panda-Sex als unerfahren. Um die Wahrscheinlichkeit auf Nachwuchs zu erhöhen, wurde Meng Meng deshalb auch künstlich besamt. Das Zeitfenster, in dem Panda-Weibchen empfängnisbereit sind, ist mit maximal 72 Stunden im Jahr sehr kurz. In der Hauptstadt wäre es nach früheren erfolglosen Versuchen mit anderen Paaren die erste Panda-Geburt.

Quelle: dpa / pke

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