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Nach einem 0:0 ist die große Party von Köpenick perfekt. Union Berlin hat es als 56. Club in die Bundesliga geschafft. Der VfB stürzt dagegen nach einer Saison zum Vergessen ins Dilemma. Für die Schwaben ist es der dritte Abstieg.

Der 1. FC Union Berlin hat den Favoriten VfB Stuttgart in die Zweitklassigkeit gestürzt und sich den Traum vom ersehnten ersten Aufstieg in die Fußball-Bundesliga erfüllt. Die Eisernen aus Köpenick erzitterten sich am Montagabend im Relegations-Rückspiel auch dank des Videobeweises ein 0:0 und besiegelten vier Tage nach dem 2:2 im ersten Duell damit den dritten Abstieg der Schwaben.

Union schaffte es hingegen vor 22 012 Zuschauern als 56. Verein und fünfter Club aus Berlin in die Bundesliga und startete mit Schlusspfiff die Party im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei. Tausende Anhänger waren nach dem Abpfiff über die Zäune geklettert und in den Innenraum des Stadions an der Alten Försterei gestürmt. Viele nahmen sich ein Stück von dem gerade erst vor einigen Wochen neu verlegten Rasen als Souvenir mit.

Andere Fans hatten grölend auf dem Torgebälk den größten Erfolg in der 53-jährigen Vereinsgeschichte gefeiert. Anschließend schnitten sich einige als Erinnerung ein Stückchen aus dem Tornetz vor dem Block der Ultra-Fans an der Waldseite heraus.

Hupende Autos und singende Fans mit glücklichen Gesichtern bestimmten noch weit nach Mitternacht das Bild in den Straßen der historischen Altstadt des südöstlichen Berliner Stadtbezirks.

Die besten Reaktionen aus dem Netz:

Alle guten Dinge sind zwei.

Wenigstens eine Union kann sich freuen.

Die BVG gibt schon mal eine Warnung für den Nahverkehr raus.

Gänsehautstimmung in der Alten Försterei.

Hertha BSC gratuliert dem Aufsteiger, kann sich aber eine kleine Spitze gegen den Berlin-Rivalen nicht verkneifen.

So schön feiern die Aufstiegshelden:

Quelle: dpa / pke

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