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Foto: Symbolbild/ dpa (Foto: Stephanie Pilick/dpa)

Am Donnerstag bleiben viele Busse stehen - überleg Dir heute schon, was das für Dich bedeutet!

Die Gewerkschaft Verdi hat für kommenden Donnerstag (14. März) Busfahrer der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu einem Warnstreik aufgerufen. Im laufenden Tarifkonflikt sollen Busfahrer und Beschäftigte zugehöriger Werkstätten ab Betriebsbeginn 03.30 Uhr bis 22.00 Uhr die Arbeit niederlegen.

Der U-Bahn- und der Tramverkehr seien hingegen nicht betroffen. Auch die S-Bahn fährt weiterhin, da sie nicht zur BVG gehört.

RTL Aktuell: Alle Infos zum Warnstreik

Verdis Wünsche für die Busfahrer im zweiten Warnstreik

Verdi will für die rund 14 000 Beschäftigten der BVG und ihrer Tochter Berlin Transport unter anderem eine 36,5-Stunden-Arbeitswoche bei vollem Lohnausgleich durchsetzen. Die BVG reagierte auf die zweite Warnstreik-Ankündigung mit "großem Unverständnis".

Verdi ging in die Tarifverhandlungen, die Ende Januar begonnen hatten, zudem mit der Forderung nach Weihnachtsgeld auch für Neulinge, Wegfall der unteren Lohngruppen und schnellere Gehaltssprünge, zudem für Gewerkschaftsmitglieder einmalig 500 Euro. Diese Punkte betreffen den Manteltarif.

Die BVG ist das größte kommunale Verkehrsunternehmen Deutschlands und mit mehr als 2,9 Millionen Kundenfahrten pro Tag das Rückgrat des Berliner Nahverkehrs. Die S-Bahn in Berlin gehört dagegen nicht zur BVG, sondern zur Deutschen Bahn.

Die Morgencrew: Warnstreik und Frauenticket bei der BVG

An einem Tag günstigeres Nahverkehrsticket für Frauen in Berlin

Zum "Equal Pay Day" am 18. März gibt es in Berlin nur für Frauen ein günstigeres Nahverkehrsticket. Der für einen Tag gültige Fahrschein sei das weltweit erste Frauenticket. Es soll 5,50 Euro und damit rund 21 Prozent weniger als das normale Tagesticket (7,00 Euro) kosten - weil Frauen in Deutschland durchschnittlich 21 Prozent weniger als Männer verdienten.

Quelle: dpa

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