Autofahrer parken auf dem Radweg. Aber wie reagieren Autofahrer, wenn man ein Fahrrad mitten auf der Straße parkt?

Audio: Das große Radfahrer-Experiment
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Autofahrer parken regelmäßig mitten auf dem Fahrradweg. Viele kennen das Problem: Man muss nur wirklich ganz kurz zum Bäcker oder Geldautomaten - findet aber keinen Parkplatz. Die Fahrradspur scheint da eine willkommene Alternative zu sein. Kurz Warnblicklicht an und das Auto stehen lassen. Das kann teuer werden, denn 35 Euro kostet diese Ordnungswidrigkeit. Es könnte, denn wirklich bemängeln oder gar die Polizei rufen, das macht niemand!

Aber wie reagieren eigentlich die Autofahrer wenn man ein Fahrrad mitten auf der Straße parkt – mit einem Schild "Bin nur kurz beim Bäcker"? Wir haben den Test gemacht, mittags auf der Uhlandstraße, eine Seitenstraße vom Kudamm. Und da ging's rund: Die Polizei kam, das Fernsehen kam, aber vor allem kamen viele Autofahrer angefahren und haben sich gefragt, "Was zur Hölle ist hier los?“.

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Polizei-Kontrollen gegen Falschparker auf Radwegen

Notorische Falschparker auf Busspuren und Radwegen standen Anfang Oktober eine Woche im Fokus der Berliner Polizei. Mit umfangreichen Kontrollen ging die Verkehrspolizei in Zusammenarbeit mit den Ordnungsämtern und den Verkehrsbetrieben BVG gegen rücksichtslosen Autofahrer vor. Für die Kontrollen wurden bestimmte Straßen ausgewählt, in denen Autofahrer besonders häufig die Busspuren und Radwege blockieren, weil sie dort parken oder in zweiter Reihe halten. Doch das reicht nicht, denn kaum sind die Beamten weg, geht das Parken auf den Radwegen weiter.

Merke: Auf Radwegen und Busspuren dürfe grundsätzlich weder kurzfristig gehalten noch geparkt werden!

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Unser Experiment hat für viel Diskussion gesorgt. Dennoch, lasst uns nicht vergessen, dass wir alle Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer sind - nur gemeinsam können wir für einen respektvollen Umgang im Straßenverkehr sorgen!

Schreib uns gerne Deine Meinung in die Kommentare und teile das Experiment mit Deinen Freunden!

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