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Für manche ist es das nervigste Feature bei Messenger-Diensten. Laut einer Studie gehören empfindet die Mehrheit jedoch Sprachnachrichten als praktisch.

Mittlerweile ist es gang und gäbe, dass Menschen Minuten oder sogar Stunden lang in das Telefon sprechen, ohne wirklich ein Gespräch mit dem Empfänger zu führen. Grund dafür ist ein Feature, das inzwischen fast jeder Messenger-Dienst besitzt.

Beim Thema Sprachnachrichten sind sich Katja und Arno ausnahmsweise mal einig.

Das Thema Sprachnachrichten spaltet die Messenger-Nutzer. Für viele ist diese Funktion bei Diensten wie WhatsApp eher ein Ärgernis. Einer Studie zufolge empfinden aber noch mehr diese Sprachnachrichten als praktisch. Zu diesem Ergebnis kamen die Meinungsforscher von YouGov mit einer aktuellen Meinungsumfrage.

Großer Nutzen trotz Ablehnung mancher

Auch wenn sie von vielen als nervig abgestempelt wird, nutzen 69 Prozent der deutschen Messenger-Nutzer Sprachnachrichten regelmäßig. Ganze 71 Prozent derer finden sogar, dass die Funktion echt praktisch ist und Missverständnisse vermeidet (70 Prozent). Für ungefähr zwei Drittel der Befragten sind Sprachnachrichten außerdem persönlicher als Textnachrichten.

104.6-Hörer wie Felix und Theresa finden Sprachnachrichten praktisch.

Wie lang darf eine Sprachnachricht sein?

Selbstverständlich finden sich für diese Funktion aber nicht nur begeisterte Nutzer. Über die Hälfte der Befragten (58 Prozent) ist der Meinung, dass man auch gleich anrufen kann, bevor man eine Sprachnachricht verschickt. Außerdem ist es für viele zeitlich zu aufwändig, diese Nachrichten abzuhören und ein Drittel nimmt sie sogar als aufdringlich war.

Für Susanne, Basti und Markus sind Sprachnachrichten eine Qual.

Die Länge der Sprachnachrichten war ebenfalls ein Thema der Umfrage. So darf eine Sprachnachricht für 59 Prozent nicht länger als eine Minute sein. Frauen finden laut der Umfrage eine längere Sprachnachricht akzeptabler als Männer.

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