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 (Foto: Guido Kirchner/dpa)

Die Bayern-Bosse sahen nach dem Tiefpunkt in Frankfurt sofortigen Handlungsbedarf. Der besteht in München aber auch nach der Trennung von Double-Coach Niko Kovac.

Der 48 Jahre alte Kroate machte im Krisengespräch mit der Vereinsführung nach dem Tiefpunkt beim 1:5 in Frankfurt Platz für einen nun zu findenden Nachfolger. "Kovac hatte dem FC Bayern München seinen Rücktritt als Trainer angeboten", hieß es am Sonntagabend in der Vereinsmitteilung. "Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir zuletzt gespielt haben, haben mich zu diesem Entschluss kommen lassen", wurde Kovac zitiert.

Wie geht es nach Kovac weiter?

Jetzt sind beim FC Bayern München die Fußballstars auf dem Platz gefragt - und Hansi Flick. Als Interimscoach soll der langjährige Assistent von Joachim Löw nach dem abrupten Ende der Amtszeit von Niko Kovac den taumelnden deutschen Rekordmeister erfolgreich durch eine sehr herausfordernde Woche leiten.

Das Aus des Bayern-Trainers wird auch in der Morgencrew diskutiert.
Welche möglichen Trainer werden schon gehandelt?

Erste Namen wurden öffentlich schon vor dem besiegelten Ende von Kovac gehandelt; von Ralf Rangnick über die vereinslosen und international namhaften José Mourinho und Massimiliano Allegri bis hin zu möglichen Kandidaten mit einer Bayern-Vergangenheit wie Erik ten Hag (erfolgreich bei Ajax Amsterdam) und Xabi Alonso, der von 2014 bis 2017 in München spielte und seit Saisonbeginn die zweite Mannschaft von Real Sociedad San Sebastian trainiert.

Zunächst schlägt aber die Stunde von Hansi Flick. Er trug von 1985 bis 1990 das Bayern-Trikot und erweiterte im Sommer den Trainerstab von Kovac. Damit wurde Flick nun automatisch zum Mann für alle Fälle. Als enger Mitarbeiter und Vertrauter von Bundestrainer Löw hatte er einen erheblichen Anteil am deutschen WM-Triumph 2014 in Brasilien.

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 (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Quelle: dpa