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Foto: Jörg Carstensen/dpa

"Kann See", "Kann Schnee" - Die Berliner Polizei wirbt mit neuer Imagekampagne #WirkönnenHauptstadt für Nachwuchs.

Die neue Imagekampagne der Polizei

Mit einem neuen kurzen Film und einer Plakatserie wirbt die Berliner Polizei um mehr Ansehen in der Bevölkerung. Zugleich soll die Imagekampagne unter dem Titel "Wir können Hauptstadt" dafür sorgen, dass sich junge Menschen für die Arbeit als Polizist interessieren und bewerben. Das sagte Polizeipräsidentin Barbara Slowik bei der Vorstellung der Kampagne am Montag vor dem Polizeipräsidium in Tempelhof.

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Der Film zeigt in 40 Sekunden und zahlreichen kurzen Szenen die Bandbreite der Polizeiarbeit: Streifendienst, Verkehrslenkung, Fahrradstaffel, Demonstrationseinsätze, Spezialeinsatzkommando SEK, Kriminalpolizei, Wasserschutzpolizei, Begleitung von Fußballspielen. Dazu werden kurze Slogans eingeblendet: "Kann SEK", "Kann 1. Mai" oder "Kann Schnee" - zu Bildern eines Kokainfundes.

Außerdem gibt es acht Plakatmotive mit den Porträts echter Polizisten und Polizistinnen und verschiedenen Slogans. Bei dem Polizeitaucher steht: "Kann See. Kann Spree." Über ein Mitglied der Fahrradstaffel heißt es: "Kann 42 km. Kann 50 km/h." Zwei Polizistinnen werden vorgestellt mit: "Kann Tatort. Kann vor Ort" und "Kann Zehnfinger. Kann Langfinger."

Die Kampagne wurde von der Polizei in Zusammenarbeit mit einer Berliner Werbeagentur erstellt. Sie kostete die Polizei 200 000 Euro. Im Lauf des Montags wollte die Polizei den Film und die Plakate den Kollegen in zahlreichen Polizeiwachen in der ganzen Stadt vorstellen. Innensenator Andreas Geisel (SPD) betonte angesichts der notwendigen Gewinnung von guten Nachwuchskräften: "Wir müssen die Polizeiarbeit attraktiv halten."

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