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Foto: Symbolbild/dpa (Foto: Stephanie Pilick/dpa)

Durch den Warnstreik der Mitarbeiter der Berliner Verkehrsbetrieben am Freitag entfallen Busse, U-Bahn und Tram.

Mit einem Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) an diesem Freitag will die Gewerkschaft Verdi in der laufenden Tarifrunde den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. Von Betriebsbeginn um 3.30 Uhr bis 12.00 Uhr sollen die Beschäftigten des Landesunternehmens die Arbeit niederlegen, wie ein Verdi-Sprecher am Montag der Deutschen Presse-Agentur sagte. Betroffen sind die U-Bahn, die Straßenbahnen und die Stadtbusse in Berlin. Die Berliner S-Bahn fährt.

Vertreter des Kommunalen Arbeitgeberverbands und der Gewerkschaft hatten am Montag ihre Tarifverhandlungen fortgesetzt. Der Verband legte in der zweiten Runde - anders als von Verdi gefordert - noch kein konkretes Angebot vor. Stattdessen wurden Arbeitsgruppen für bestimmte Themenbereiche vorgeschlagen.

In den Manteltarifverhandlungen für rund 14 000 Arbeitnehmer der BVG und ihrer Tochtergesellschaft Berlin Transport verlangt Verdi für alle eine 36,5-Stunden-Woche und Weihnachtsgeld, zudem Änderungen an der Entgelttabelle und eine Einmalzahlung von 500 Euro für Gewerkschaftsmitglieder. Die Verhandlungsführerin der Arbeitgeber, Claudia Pfeiffer, bezeichnete die Forderung als nicht umsetzbar. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 5. März vorgesehen.

Quelle: dpa

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