Berlin verlängert Lockdown bis 24. April

Senat schöpft größtmöglichen Zeitrahmen für die Maßnahmen aus.

Foto: Wolfgang Kumm/dpa

Der Lockdown in Berlin wird bis 24. April verlängert, das ist knapp eine Woche länger als von Bund und Ländern vereinbart. Zu diesem Entschluss kam der Berliner Senat am gestrigen Dienstag. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller benennt hierfür "formale Gründe", um weniger Termindruck zu haben. Der Senat hat sich außerdem darauf geeinigt, eine Testangebotspflicht in Betrieben mit aufzunehmen. Wer also nicht im Home-Office arbeiten kann, soll vom Unternehmen die Möglichkeit bekommen, sich 2-mal pro Woche testen zu lassen. Auch Kita-Kinder sollen künftig von ihren Eltern mit Selbsttests getestet werden.
Das Modellprojekt in Kultur und Sport, in welchem getestet wird, wie Veranstaltungen mit Zuschauern wieder möglich gemacht werden können, soll weiterlaufen. Eine Ausnahme hierfür sind die "Ruhetage" an Ostern. Einen weiteren Lichtblick gibt es noch, Berlin wird in Zukunft mit der Luca App arbeiten und hat bereits die Verträge hierfür unterschrieben, die App soll im Infektionsfall Kontaktdaten an das Gesundheitsamt übermitteln und so die Nachverfolgung erleichtern.

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