Musik_aus_dem_Kopfho_44404713.jpg
Foto: dpa

Laute Musik aus Kopfhörern schadet dem Gehör. Neue Richtlinien sollen nun davor schützen.

Wegen dröhnender Musik im Kopfhörer laufen weltweit mehr als eine Milliarde Teenager und junge Erwachsene nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gefahr, Hörschäden zu erleiden. Die WHO habe deshalb Richtlinien für Smartphones und andere Musikabspielgeräte entwickelt.

Unter anderem sollen die Geräte Lautstärke und Länge des Musikhörens messen, Hörern Hinweise geben, ob ihre Lautstärke sicher ist, und sie sollen Möglichkeiten bieten, die Lautstärke automatisch zu drosseln.

Hörschäden nehmen zu

Es handle sich hierbei um Empfehlungen. Regierungen könnten sie übernehmen und die Industrie verpflichten, sich daran zu halten. Unternehmen können aber auch selbst die Empfehlungen umsetzen.

Die WHO hat keine Zahlen darüber, wie viele Menschen ihr Gehör tatsächlich durch lautes Musikhören über Kopfhörergeschädigt haben. Hörschäden nähmen aber generell zu. 2013 schätzte die WHO die Zahl der Menschen mit markanten Hörschäden - aufgrund aller Ursachen - auf 360 Millionen, im vergangenen Jahr auf 466 Millionen.

Quelle: dpa / pke

Das könnte Dich auch interessieren